Archiv der Kategorie 'Radio'

Interview beim FSK

Wir dokumentieren ein Interview über das Ende des Prozesses im Fall „Weimar im April“, das am 03.04.2015 beim Freien Senderkombinat Hamburg geführt wurde. (via)

Unübliches Ende eines üblichen Polizeiverfahrens in Weimar

In Weimar wurden die Strafverfahren wegen der Behauptung: „Vortäuschens einer Straftat“ und der „Falschen Verdächtigung“ eingestellt bzw. die Strafbefehle wurden zurückgezogen. Ein zusammenfassendes Gespräch zum Prozeßverlauf, der Täter-Opfer Umkehr und den Aussichten der weiteren politischen Behandlung des Willkürverhaltens der Polizei-(en). Zum fünften und letzten Prozeßtag in der vergangenen Woche hatte die Soli Gruppe „WIA“ bereits protokolliert: „Der Tag markierte eine deutliche Wende im Prozess. Die Staatsanwaltschaft sah bereits jetzt eine der drei Anklagen als haltlos an und zog sie zurück. Auch machte der Richter deutlich, dass er viele Bedenken über die im bisherigen Prozess aufgedeckten gravierenden Mängel und Vergehen der Polizei Weimar teile.“

Download

Das plötzliche Ende einen Prozesses (Radio LOTTE)

Nach nur fünf Verhandlungstagen wurde am Weimarer Amtsgericht der so genannte Weimar-im-April-Prozess eingestellt. Am 02.04. fand dazu eine vorläufig abschließende Pressekonferenz statt. Shanghai Drenger berichtet darüber. (via).

Download

Gespräch nach dem fünften Prozesstag (Radio Corax)

In Weimar sorgt gerade der sogenannte „Weimar-im-April“-Fall für Schlagzeilen. Nachdem vier junge Menschen bekannt gemacht haben, dass sie im April 2012 in den Gewahrsams-Räumen der Polizeiinspektion Weimar misshandelt worden sind, fanden sich drei von ihnen letztlich selbst auf der Anklagebank wieder. Zur Zeit müssen sie sich vor dem Amtsgericht Weimar gegen den Vorwurf des „Vortäuschens einer Straftat“ und der „Falschen Verdächtigung“ verteidigen. Am Ende des fünften Prozesstages hat die Staatsanwaltschaft überraschend den Strafbefehl gegen eine der Angeklagten zurückgenommen. Ob und wie der Prozess nun weiter geht, wird sich in den nächsten Tagen entscheiden. Radio Corax (Halle) sprach mit Sven Adam, der eine der Angeklagten vor Gericht vertritt.

Download

Interview zum fünften Prozesstag (Radio LOTTE)

Die Rechtsanwältin Kristin Pietrzyk, Verteidigerin einer der Angeklagten im „Weimar-im-April“-Prozess, hat nach dem fünften Prozesstag ein Interview bei Radio Lotte gegeben. Wir dokumentieren das Interview an dieser Stelle (via).

… da warens nur noch zwei …

Am Amtsgericht Weimar fand am 19. März der fünfte Verhandlungstag im so genannten Weimar-im-April-Prozess statt. Drei jungen Menschen aus Weimar wird dabei zur Last gelegt der Polizei Misshandlungen und Beleidigungen während einer Gewahrsamsnacht im April 2012 zu unterstellen. Jetzt sind sie deshalb selbst wegen der „Vortäuschung einer Straftat“ vor Gericht gestellt. Bislang waren es drei, doch es gab nun eine Zäsur im Prozess. Der Staatsanwalt zog die Klage gegen eine der Angeklagten zurück. Daniel Jörg sprach mit der Jenaer Rechtsanwältin Kristin Pietrzyk, die diese Angeklagte verteidigte.

Download

Kommentar auf Radio LOTTE: Wer kontrolliert die Polizei?

Dreieinhalb lange Gerichtstage wurden bis heute im so genannten Weimar-im-April-Prozess im Weimarer Amtsgericht abgehalten. Den drei dort angeklagten Jugendlichen wird zur Last gelegt der Weimarer Polizei ungerechtfertigter Weise Misshandlungen, Beleidigungen und Gewaltanwendung in einer Gewahrsamsnacht vom 19. zum 20. April 2012 vorgeworfen zu haben. Hören Sie dazu einen Kommentar von Shanghai Drenger:

Download

Interview mit Steffen Dittes (Radio Corax)

Auf Radio Corax ist ein Interview mit Steffen Dittes von der Unabhängigen Untersuchungskommission gesendet worden. Es geht darin um den Fall „Weimar im April“ und einen Rückblick nach dem vierten Prozesstag. Wir dokumentieren das Interview an dieser Stelle (via).

Weimar im April. Vierter Prozesstag. Beobachtung mit Steffen Dittes

Am 19. April 2012 wurden in den Abendstunden vier junge Menschen in Weimar von der Polizei angehalten und mit auf die Polizeiwache genommen. Dort kam es zu körperlichen Übergriffen gegen die vier jungen Menschen. Jetzt wird der Fall vor dem Amtsgericht Weimar verhandelt. Doch dort müssen sich nicht die Polizeibeamten verantworten, sondern drei der Ingewahrsamgenommenen, wegen Vortäuschung einer Straftat. Der vierte Prozesstag am vergangenen Donnerstag dauerte 11 Stunden, hatte Polizisten als Zeugen und wurde wieder einmal von der kritischen und öffentlichen Untersuchungskommission beobachtet. Wir sprachen mit Steffen Dittes von der Kommission.

Download

Interview beim Freien Senderkombinat

Am 11.03.2015 hat ein Mitglied der Soligruppe „Weimar im April“ ein Interview beim Freien Senderkombinat (Hamburg) gegeben. Wir dokumentieren das Interview an dieser Stelle [via].

Download

Bericht zum dritten Prozesstag (Radio LOTTE)

Auf Radio Lotte ist ein zusammenfassender Bericht über den dritten Prozesstag im Fall „Weimar im April“ gesendet worden. Wir spiegeln den Beitrag an dieser Stelle. Ergänzend verweisen wir auf unsere Zusammenfassung des dritten Prozesstages: hier.

Am 5. März 2015 fand im Weimarer Amtsgericht der dritte Prozesstag im so genannten WIA-Prozess statt. Drei Jugendliche sitzen dort auf der Anklagebank. Ihnen wird die „Vortäuschung einer Straftat“ vorgeworfen. Sie hatten im April 2012 angezeigt, während einer Nacht im Gewahrsam der Weimarer Polizei dort teilweise misshandelt und verletzt worden zu sein. Über diesen dritten Tag im Prozess berichtet Shanghai Drenger … [via]

Download

‚Mächtig Gewaltig‘ – Fritz Burschel zum zweiten Prozesstag (Radio Corax)

Fritz Burschel von der unabhängigen Untersuchungskommission hat ein Interview bei Radio Corax gegeben, in dem er einen Rückblick auf den zweiten Prozesstag im Fall „Weimar im April“ gemacht hat. Wir dokumentieren das Interview an dieser Stelle.

Körperliche Wunden, Demütigungsmomente, Angst und damit verbundene psychische Belastungen das sind mögliche Folgen eines Zusammentreffens mit der Staatsgewalt. Sich dagegen zu wehren ist schwer bis unmöglich. Denn zum einen ist Polizeigewalt rechtlich legitimiert und das sogenannte überschreiten der Macht der PolizistInnen hat meist keine Konsequenzen. In der NAcht vom 19. auf den 20. April wurden vier Jugendliche in Weimar von der Polizei angehalten und ohne Tatbestandserläuterung mit in Gewahrsam genommen. Dort wurden sie 10 h lang ohne Wasser festgehalten. zwei damals Jugendliche Frauen wurden in der Gewahrsamszelle misshandelt. Sie wurden unter anderem bespuckt, beleidigt und geschlagen. Gestern fand der dritte Prozesstag statt jedoch nicht gegen die vermeintlichen Täter, also die Polizisten, sondern gegen die Betroffenen. Der Vorwurf lautet: Vortäuschen einer Straftat. Wir haben mit Fritz Burschel gesprochen. Er gehört zu der öffentlichen Kommission aus PolitikerInnen, ÄrztInnen und AnwältInnen, welche den Fall kritisch begleitet. [via]

Interview mit Fritz Burschel (Radio LOTTE)

Fritz Burschel hat als Mitglied der unabhängigen Untersuchungskommission (siehe hier) am 20.02.2015 ein Interview bei Radio Lotte gegeben. Er stellt darin die Kommission vor, sowie die Aufgaben, die sie sich gestellt hat und berichtet über den ersten Prozess-Tag (siehe hier). Wir dokumentieren das Interview an dieser Stelle.

Am 19. Februar 2015 wurde am Weimarer Amtsgericht ein Prozess gegen drei Weimarer Jugendliche eröffnet, denen vorgeworfen wird, eine Straftat vorgetäuscht zu haben. Wir haben ja in den vergangenen Tagen schon mehrfach darüber berichtet.

Dieser Prozess wird nun auch von einer Untersuchungskommission beobachtet, die aus ganz unterschiedlichen VertreterInnen besteht, da ist unter anderen ein Rechtsanwalt dabei, eine Landespolitikerin und auch ein Journalist, nämlich Fritz Burschel. [via]

    Download